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Baumfrevel

Kappungen sind Baumzerstörend

Wie haben sie dich, Baum, verschnitten,

wie stehst du fremd und sonderbar!

Wie hast du hundertmal gelitten,

bis nichts in dir als Trotz und Wille war!

(Hermann Hesse)

 

Bäume sind lebende Organismen

Solange sie gesund sind und solange keine wirkliche Notwendigkeit besteht, gibt es nur wenige Gründe, ihnen einen wesentlichen Teil der Krone zurückzuschneiden. Obsthochstämme sind keine Formhecken, an denen ein "Bubikopfschnitt" vorgenommen wird!

Nach der ZTV Baumpflege (für die Baumpflege gültiges Regelwerk) sind diese radikalen Schnitte nicht zulässig. Die Folgen von Kappungen sind für den Baum gravierend. Ein artgerechter Kronenaufbau ist nicht mehr möglich. In die großen Schnittstellen dringen holzzersetzende Pilze, die das Holz zerstören, zusätzlich können die Wurzeln der Bäume nicht mehr ausreichend mit Assimilaten versorgt werden und sterben teilweise ab,das fatale an dieser Situation, in folge bildet der Baum sogenannte Adventivwurzeln mit denen er die Nährstoffversorgung sicherstellt,die aber keinerlei Statische Funktion übernehmen. (Es gibt keinerlei Hinweise auf Vitalitätsverlust: Absterbende Teile, Frühzeitiger Blattfall, Totäste u.s.w.) Eventuell kippt er beim nächsten Sturm unvermittelt um.

Die Standsicherheit des Baumes wird auf jeden Fall erheblich beeinträchtigt. ( Verkehssicherungspficht)

Folge dieser Schnittmaßnahme sind hohe Kosten, die in der Regel über dem Dreifachen einer fachgerechten Pflege liegen. So gesehen handelt es sich bei Kappungen nicht um eine Pflege, sondern eher um eine Schädigung des Baumes, die in Zweifelsfällen Schadensersatzpflichtig sein kann. Diese Maßnahmen sind Verstümmelungen und bringen den Baum langsam um.

 

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